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Angebotsvorlage für Bauunternehmen: kostenloses Word-Template
Kalkulation & Angebote

Angebotsvorlage für Bauunternehmen: kostenloses Word-Template

Nutze diese kostenlose Angebotsvorlage für Bauunternehmen als Grundlage für dein eigenes Angebot. Lade das Word-Template herunter und erfahre, wie du Leistungen, Preise, Umsatzsteuer, Zusatzarbeiten und Bedingungen klar festhältst.

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Ordops
21 Juli 2026 · 8 Min. Lesezeit

Was gehört in ein gutes Angebot für Bauarbeiten?

Für Rechnungen gelten gesetzliche Anforderungen, aber auch bei einem Angebot lohnt es sich, Vereinbarungen so vollständig wie möglich festzuhalten. Ein klares Angebot verhindert Unklarheiten über Leistungen, Preise, Umsatzsteuer, Planung und Zusatzarbeiten. Nimm deshalb mindestens die folgenden Punkte auf:

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  • Unternehmensdaten: Gib deinen Firmennamen, deine Kontaktdaten sowie Steuernummer oder USt-IdNr. an. Falls vorhanden, kannst du auch deine Handelsregisternummer aufnehmen. So ist für den Auftraggeber direkt ersichtlich, mit welchem Unternehmen er Geschäfte macht.
  • Kundendaten: Gib den vollständigen Namen und die Anschrift des Auftraggebers an. Bei Geschäftskunden kannst du zusätzlich die Unternehmensdaten aufnehmen.
  • Angebotsnummer & Datum: Gib jedem Angebot eine eindeutige Nummer und ein Datum. Das erleichtert Nachverfolgung, Verwaltung und spätere Kommunikation.
  • Gültigkeitsdauer: Gib ausdrücklich an, bis wann dein Angebot gültig ist, zum Beispiel 14 oder 30 Tage. So kannst du dich besser gegen Schwankungen bei Materialpreisen absichern.
  • Detaillierte Leistungsbeschreibung: Teile das Projekt in klare Arbeitsschritte auf, zum Beispiel Abbrucharbeiten, Installationen und Ausbau. Je genauer die Beschreibung, desto geringer ist das Risiko späterer Diskussionen über Zusatzarbeiten.
  • Arbeitszeit und Material: Stelle Arbeits- und Materialkosten transparent dar. Eine klare Aufschlüsselung hilft dem Kunden nachzuvollziehen, wie sich der Gesamtpreis zusammensetzt.
  • Umsatzsteuer: Gib an, welcher Umsatzsteuersatz auf die jeweilige Leistung angewendet wird. Prüfe den jeweils geltenden Steuersatz für deine konkrete Leistung und weise ihn im Angebot separat aus.
  • Zahlungsbedingungen: Lege klar fest, wann Rechnungen oder Teilzahlungen fällig werden. Bei größeren Projekten kannst du mehrere Zahlungszeitpunkte vereinbaren, die sich am Projektfortschritt orientieren.
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen: Verweise klar auf deine AGB und stelle sicher, dass der Auftraggeber sie vor oder bei Vertragsschluss einsehen kann.

Angebotsvorlage: direkt herunterladen und anpassen

Die Vorlage unten kannst du direkt als Word-Datei herunterladen. Keine E-Mail-Adresse erforderlich — einfach ausfüllen und versenden.

Word-Vorlage herunterladen (.docx)

Vorschau der bearbeitbaren Angebotsvorlage für Bauunternehmen in Word - Seite 1 Vorschau der bearbeitbaren Angebotsvorlage für Bauunternehmen in Word - Seite 2 Vorschau der bearbeitbaren Angebotsvorlage für Bauunternehmen in Word - Seite 3
Vorschau der Word-Vorlage (Seiten 1 bis 3). Klicke auf die Vorschau oder nutze die Schaltfläche oben, um das bearbeitbare Dokument herunterzuladen.

Festpreis, Richtpreis oder Abrechnung nach Aufwand — welche Form passt?

Nicht jeder Auftrag eignet sich für die gleiche Angebotsform. Die gewählte Abrechnung beeinflusst, wer das Risiko trägt, wenn Arbeiten länger dauern oder Materialkosten steigen.

  • Festpreis: Du nennst einen festen Gesamtbetrag für die vereinbarten Leistungen. Der Kunde kennt den Preis im Voraus; du trägst dafür einen größeren Teil des Kalkulationsrisikos. Das eignet sich besonders für klar abgrenzbare Arbeiten, zum Beispiel ein Badezimmer oder einen Anbau. Lege genau fest, welche Leistungen im Festpreis enthalten sind und welche nicht.
  • Richtpreis: Ein geschätzter Preis, wenn die endgültigen Kosten noch nicht vollständig feststehen. Weise klar darauf hin, dass es sich um eine Schätzung handelt, und informiere den Auftraggeber rechtzeitig, wenn eine wesentliche Überschreitung absehbar ist.
  • Abrechnung nach Aufwand: Du rechnest die tatsächlich geleisteten Stunden und eingesetzten Materialien zu den vorher vereinbarten Konditionen ab. Das eignet sich für schwer vorhersehbare Arbeiten, erfordert aber eine nachvollziehbare Dokumentation von Stunden und Material.

Unsicher? Du kannst die Modelle auch kombinieren: zum Beispiel einen Festpreis für klar definierte Arbeiten und eine separate Position für noch nicht genau kalkulierbare Leistungen. So bleibt das Angebot für den Kunden übersichtlich und du reduzierst dein Kalkulationsrisiko.

Wie kalkulierst du ein Angebot, das wirtschaftlich ist?

Ein Auftrag, den du zwar gewinnst, bei dem aber keine Marge übrig bleibt, kann teurer sein als ein verlorener Auftrag. Kalkuliere deshalb systematisch von deinen Kosten zum Verkaufspreis:

  1. Materialkosten. Rechne mit aktuellen Lieferantenpreisen statt mit Preisen aus alten Angeboten. Berücksichtige außerdem Einkauf, Transport, Verschnitt und weitere betriebliche Kosten.
  2. Arbeitszeit zum richtigen Stundensatz. Kalkuliere mit einem Stundensatz, der neben dem Lohn auch Versicherungen, Werkzeug, Fahrzeug und betriebliche Gemeinkosten berücksichtigt.
  3. Unvorhergesehenes. Berücksichtige bei Festpreisen einen realistischen Puffer für absehbare Risiken und unerwartete Zusatzkosten.
  4. Gewinnmarge. Plane eine Marge für Risiko und Unternehmensgewinn ein. Ohne ausreichende Marge kann selbst ein voller Auftragsbestand langfristig unwirtschaftlich sein.
  5. Umsatzsteuer separat ausweisen. Prüfe, welcher Umsatzsteuersatz für deine jeweiligen Leistungen gilt, und stelle ihn im Angebot transparent dar.

Berechnest du jedes Angebot manuell in Excel? Dann steigt mit jeder zusätzlichen Datei und Formel das Risiko für Eingabefehler. Software, die Stundensätze, Materialien und Margen zentral speichert, kann wiederkehrende Berechnungen automatisieren — auch direkt von der Baustelle aus.

Zusatzarbeiten: vorher regeln statt hinterher diskutieren

Eine häufige Ursache für Konflikte sind Arbeiten, die ursprünglich nicht im Angebot enthalten waren. Lege deshalb fest, dass Zusatzarbeiten vor der Ausführung schriftlich oder digital abgestimmt und separat berechnet werden. Gib möglichst auch an, welcher Stundensatz oder welche Materialkonditionen für Zusatzarbeiten gelten. Hole die Zustimmung des Auftraggebers zu Leistung und Preis ein, bevor du mit den zusätzlichen Arbeiten beginnst. So kannst du später nachvollziehbar belegen, was vereinbart wurde.

Fünf Fehler bei manuell erstellten Angeboten

Eine Word- oder Excel-Vorlage reicht häufig aus, wenn du gerade beginnst. Sobald mehrere Projekte und Angebote parallel laufen, werden jedoch die versteckten Nachteile sichtbar.

1. Rechenfehler im Angebot — Marge verloren

Du kopierst Positionen aus einem alten Angebot, vergisst eine Formel anzupassen oder verwendest einen veralteten Materialpreis. Schon ein einzelner Fehler kann den Unterschied zwischen einem profitablen und einem unwirtschaftlichen Projekt ausmachen. Solche Kalkulations- und Informationsfehler können zu vermeidbaren Kosten im Bau führen.

2. Zu langsame Angebote kosten Aufträge

Kunden holen häufig mehrere Angebote ein. Eine schnelle und professionelle Rückmeldung kann deshalb ein Vorteil sein. Wenn du tagsüber auf der Baustelle arbeitest und abends noch mehrere Stunden manuell kalkulierst, verlängert sich die Zeit bis zum Versand unnötig.

3. Keine Nachverfolgung, kein Überblick

Ein Angebot in einem Ordner auf deinem Computer erinnert dich nicht automatisch daran, dass seine Gültigkeit bald endet. Welche Angebote sind noch offen? Welche wurden angenommen, aber noch nicht eingeplant? Ohne zentrale Übersicht gehen offene Vorgänge schneller unter und können zu Planungsproblemen oder entgangenen Aufträgen führen.

4. Doppelte Eingabe kostet doppelte Zeit

Zuerst kalkulierst du in Excel. Danach überträgst du die Daten in Word. Nach der Annahme gibst du sie erneut in die Planung ein und später noch einmal in die Rechnung. Dieselben Informationen werden mehrfach erfasst — jedes Mal mit zusätzlichem Zeitaufwand und einer weiteren Fehlerquelle.

5. Unprofessionelle Darstellung

Uneinheitliche Schriftarten, verschobene Tabellen oder ein fehlendes Logo wirken schnell unprofessionell. Gerade bei größeren Bauprojekten trägt ein sauberes und übersichtliches Angebot dazu bei, Vertrauen beim Kunden aufzubauen.

Von der Vorlage zur Software: Was bringt dir das?

Mit einem digitalen System kannst du wiederkehrende Schritte automatisieren und mehr Zeit für Kalkulation, Kunden und die eigentliche Arbeit gewinnen.

  • Schnellere Kalkulation direkt vor Ort. Speichere deine üblichen Stundensätze, Materialien und Kalkulationswerte einmal zentral. Daraus kannst du anschließend schneller neue Angebote aufbauen. Lies, wie KI bei der Angebotserstellung helfen kann →
  • Automatische Berechnungen. Zwischensummen und Gesamtbeträge werden automatisch berechnet, sodass du weniger von einzelnen Excel-Formeln abhängig bist.
  • Bessere Nachverfolgung. Du siehst, welche Angebote offen, angenommen oder abgelaufen sind und behältst deine laufenden Angebote zentral im Blick.
  • Vom Angebot direkt ins Projekt. Nach der Annahme kannst du dieselben Projekt- und Angebotsdaten für Planung und Ausführung weiterverwenden, sodass weniger Informationen erneut eingegeben werden müssen.

Fazit

Ein professionelles Angebot ist mehr als nur eine Preisangabe. Es vermittelt einen ersten Eindruck deines Unternehmens und hält wichtige Vereinbarungen mit dem Auftraggeber fest. Mit der kostenlosen Vorlage oben kannst du direkt professioneller arbeiten. Wenn das Kopieren, Übertragen und Kalkulieren später zu viel Zeit kostet, lohnt sich der Schritt zu einer integrierten Lösung.

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Häufig gestellte Fragen zu Angeboten im Bau

Was gehört in ein gutes Angebot für Bauarbeiten?

Nimm mindestens deine Unternehmens- und Kundendaten, Angebotsnummer und Datum, Gültigkeitsdauer, eine klare Leistungsbeschreibung, Preise und Umsatzsteuer, Zahlungsbedingungen sowie gegebenenfalls weitere Bedingungen auf. So ist für beide Seiten nachvollziehbar, was angeboten wurde.

Welcher Umsatzsteuersatz gilt bei Bauleistungen?

Welcher Umsatzsteuersatz anzuwenden ist, hängt von der jeweiligen Leistung und dem konkreten steuerlichen Sachverhalt ab. Prüfe deshalb den für deinen Auftrag geltenden Steuersatz und weise ihn im Angebot entsprechend aus.

Wie lange ist ein Angebot gültig?

Du kannst im Angebot selbst eine Gültigkeitsdauer festlegen, zum Beispiel 14 oder 30 Tage. Eine klare Frist ist besonders sinnvoll, wenn Materialpreise schwanken können.

Wie hoch darf eine Anzahlung sein?

Höhe und Aufteilung einer Anzahlung hängen von der Vereinbarung und dem jeweiligen Auftrag ab. Lege Zahlungszeitpunkte und Prozentsätze deshalb vorab klar im Angebot und in deinen Bedingungen fest.

Was ist der Unterschied zwischen Angebot und Rechnung?

Ein Angebot beschreibt die angebotenen Leistungen und Preise vor Beginn des Auftrags. Wird es vom Kunden angenommen, kann daraus ein Vertrag entstehen. Eine Rechnung fordert anschließend die Zahlung für erbrachte Leistungen oder vereinbarte Teilzahlungen an.

Kann ich kostenlos ein Angebot für Bauarbeiten erstellen?

Ja. Du kannst die kostenlose Word-Vorlage auf dieser Seite verwenden, ohne eine E-Mail-Adresse anzugeben. Wenn du später mehrere Angebote parallel bearbeitest, kann eine Angebotssoftware viele manuelle Schritte reduzieren.

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