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Zusatzarbeiten als Maler abrechnen, ohne Diskussionen
Fakturierung & Zusatzarbeiten

Zusatzarbeiten als Maler abrechnen, ohne Diskussionen

Halte Zusatzarbeiten sofort fest, stimme die Kosten im Voraus mit dem Kunden ab und vermeide Diskussionen bei der Abschlussrechnung.

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Ordops
11 August 2026 · 3 Min. Lesezeit

Du fängst mit dem Schleifen an und entdeckst verfaulte Fensterrahmen, die vorher nicht sichtbar waren. Solche Zusatzarbeiten gehören zum Alltag — aber wie du sie dokumentierst und kommunizierst, entscheidet darüber, ob der Kunde sie ohne Diskussion akzeptiert oder die Rechnung später infrage stellt.

Solche Überraschungen zeigen auch, wie wichtig die richtige Art der Angebotserstellung ist. Schwankst du zwischen einem festen m²-Preis und einem Stundensatz? Dann schau dir zuerst an, welche Abrechnungsmethode am besten passt.

Warum entstehen Diskussionen über Zusatzarbeiten

Bei den meisten Diskussionen über Zusatzarbeiten geht es nicht um die Arbeit selbst, sondern darum, wann sie kommuniziert wurde. Wenn ein Kunde erst mit der Schlussrechnung erfährt, dass zusätzliches Material und weitere Arbeitsstunden erforderlich waren, fühlt sich das schnell wie eine unangenehme Überraschung an — selbst wenn die Zusatzarbeiten vollkommen berechtigt waren.

  • Zusatzarbeiten werden auf einem Zettel oder aus dem Gedächtnis notiert und erst Tage später abgetippt.
  • Der Kunde erfährt erst bei der Rechnung, welche zusätzlichen Arbeiten ausgeführt wurden.
  • Der Zeitpunkt, zu dem die Zusatzarbeiten festgestellt wurden, ist nicht dokumentiert, wodurch sie später schwerer nachzuweisen sind.

Direkt auf der Baustelle dokumentieren

Erfasse zusätzliches Material und Arbeitsstunden, in dem du den Mehraufwand feststellst — nicht erst am Ende des Tages oder der Woche. Notiere:

  • Was du vorgefunden hast, zum Beispiel Holzfäule in der Fensterbank.
  • Welche zusätzliche Maßnahme erforderlich ist, etwa eine Reparatur, ein zusätzlicher Grundanstrich oder weiteres Material.
  • Die geschätzten zusätzlichen Arbeitsstunden und Materialkosten.

Je kürzer die Zeit zwischen Feststellung und Dokumentation ist, desto genauer ist die Einschätzung — und desto einfacher kannst du den Mehraufwand erklären, wenn der Kunde Fragen dazu hat.

Hole die Zustimmung des Kunden im Voraus ein

Am besten vermeidest du Diskussionen, bevor du mit den Zusatzarbeiten beginnst. Schicke dem Kunden direkt nach Feststellung des Problems eine kurze Bestätigung der Zusatzarbeiten, füge wenn möglich ein Foto hinzu und bitte um eine schriftliche oder digitale Zustimmung, bevor du weitermachst.


So weiß der Kunde Bescheid und du hast eine dokumentierte Zustimmung statt nur einer mündlichen Absprache.

Warum lose Zettel die Sache schwieriger machen

Bei manueller Dokumentation gehen schnell Informationen verloren: der genaue Ort, die Materialmenge oder der Zeitpunkt der Feststellung. Wenn du später die Rechnung erstellst, musst du rekonstruieren, was passiert ist — das kostet Zeit und erhöht das Fehlerrisiko.

In Ordops verwaltest du Projektnotizen, Dateien, Arbeitszeiten, Kosten, Angebote und Rechnungen an einem Ort. Dadurch kannst du Zusatzarbeiten schneller erfassen und hast die entsprechenden Nachweise direkt zur Hand. Ein Kunde kann ein angepasstes Angebot außerdem digital akzeptieren.


Sieh dir unsere Software für Maler an, um den vollständigen Arbeitsablauf kennenzulernen.

Dokumentiere bei größeren Zusatzarbeiten immer eine schriftliche oder digitale Zustimmung. Eine mündliche Zusage lässt sich im Streitfall deutlich schwerer nachweisen.

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Tags:ZusatzarbeitenFakturierungMalerAngebote